In einer heruntergekommenen Wohnung in den neunziger Jahren endet ein Rausch in einer Tragödie. Mark findet seine Freundin Maren leblos auf dem Bett: gestorben an einer Überdosis Heroin. Verzweifelt setzt er einen Notruf ab und findet sich kurz darauf in einem Verhörraum wieder. Während Kriminalkommissar Karl Diels ihn befragt, setzen Marks Entzugserscheinungen ein; sein einziger Gedanke gilt der Flucht zurück zum Konsum. Getrieben von dem Wunsch nach Freiheit schildert Mark die Ereignisse des Abends: der gemeinsamen Drogenkonsum, einen kurzen Moment der Abwesenheit und seiner Rückkehr zu Marens lebloser Gestalt.
Doch Diels reagiert zunehmend aggressiv und stellt Marks Rolle bei dem Vorfall infrage. Mark beteuert verzweifelt, alles getan zu haben, was in seiner Macht stand. Doch genau diese Haltung, keinerlei Verantwortung für Marens Tod zu übernehmen, lässt das Verhör zwischen dem Abhängigen und dem Kommissar unaufhaltsam eskalieren...
“aitcH” ist ein beklemmendes Kammerspiel über die Abgründe der Abhängigkeit und die radikalen Schutzmechanismen der menschlichen Psyche. Ein Film über die Lügen, die wir uns selbst erzählen müssen, um weiterhin mit uns selbst leben zu können...
Studioproduktion
SS2026
Audiovisuelle Medien (Bachelor, 7 Semester)
Team |
| Malte Adam, Laurin Berning, Adriana Bott, Lars Decker, Julija Fidelskyte, Tristan Fleger, Lukas Hardt, Timon Haug, Tobias Herbst, Joost Hinrichs, David Kerk, Simon Krone, Tatiana Meissner, Felix Schwarz, Manuel Stäbler, Lorenzo Vivacqua, Penelope Wollscheid, Timon Zickendraht, Luca Zinsenhofer, Holger Engel, Jessica Sattler, Lennart Gottmann |
Betreuer |
| Stefan Grandinetti, Simon Hermentin, Michael Kirschenlohr, Peter Ruhrmann, Hannes Stöhr |
Tobias Herbst
Arri Mini LF
Davinci Resolve
Filmlight Baselight