Eine hilfreiche Umgebung schaffen
Neben einer zwölfteiligen Vortragsreihe mit 36 Vorträgen zu den Themen Bioökonomie, Life Science sowie Ressourceneffizienz und Digitalisierung in der Industrie erhielten die Studierenden aus ganz Baden-Württemberg die Chance, mit unterstützenden Mentor:innen ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Die Hochschule der Medien stellte den Teams dafür eine digitale Infrastruktur aus Kommunikations- und Kollaborationstools bereit. Ausgestattet mit Wissen zu Pitching, Nachhaltigkeitskommunikation und zahlreichen Fachthemen entwickelten die Teams ihre ersten Konzepte. In Anlehnung an die Double Diamond Methodology wurden die Ideen in digitalen Whiteboards und mit der Möglichkeit zur Nutzung finanzieller Mittel während dem Wintersemester 25/26 entwickelt. Eines der Teams nutzte die finanziellem Mittel, um fokussiert an der ersten eigenen Gründungsidee zu arbeiten und reiste für ein Wochenende nach Heilbronn.
Validieren geht über Studieren
Direkt nachdem Problem identifiziert und erste Lösungen konzipiert waren, wurden die Studierenden angehalten ihre ersten Ansätze zu überprüfen. Löst unsere Idee das Problem der potenziellen Kundin:innen tatsächlich? Sind die Nutzenden zufrieden mit dem Prozess? Diese und weitere Fragen wurden mit Unterstützung der freiwilligen Mentor:innen bearbeitet. Zur Halbzeit des Semesters präsentierten die Studierenden ihre Ideen das erste Mal voreinander und erhielten wertvolles Feedback.Der große Tag
Vergangenen Samstag war es dann soweit: Zehn Teams und Gäste aus der Wissenschaft, der Gründungsbranche sowie Interessierte Bürgerinnen und Bürger reisten zum Haus der Wirtschaft im Zentrum Stuttgarts. Rektor Boris Kühnle richtete motivierende Worte an die Studierenden und erwähnte die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit über die Hochschulen hinweg – das Alleinstellungsmerkmal des Projekts BWIdee. Der Gründer Dr. Robin Mink (SAM-DIMENSION) zeigte wie eine Gründungsgeschichte aussehen kann und animierte die Studierenden mit seinem Keynote-Vortrag auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Nach zehn 90-Sekunden-Pitches zog sich die Jury zurück und die Gäste hatten die Gelegenheit mit den Teams ins Gespräch zukommen, um die Ideen besser kennenzulernen. Die Jury, bestehend aus Philipp Demiroglou (Ministerium Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW), Prof. Dr. Christian Arndt (Hochschule für Umwelt und Klima Nürtingen-Geislingen) und Janis Eichenseher (GLS Bank), bewerteten die Idenn um den Impact-Award und den Gesamtsieger zu küren. Das Publikum war ebenfalls eingebunden und bestimmte den Publikumsliebling.
Die Preisträger:innen: Chitinitos, EcoEcho und Grüne Insel
Nun stehen die Gewinnerteams fest: Den Preis für den Gesamtsieg (5.000 €) erhielt Chitinitos (Lennart Stürmer und Daniel Prieto von der Uni Hohenheim). Das Team möchte Chitin aus Industrierestoffen nachhaltige Gewinnen. Den Impact-Award (2.000 €) erhielt das Team EcoEcho. Extra für den Wettbewerb angereist waren die Austauschstudierenden Ambre Dedieu und Benjamin Boughari der Hochschule Pforzheim aus Frankreich und der Schweiz. Mit ihrer Idee sollen Konsumenten einen besseren Einblick in die Nachhaltigkeit von Produkten erlangen. Die Gäste entschieden sich beim Publikumsliebling (1.000 €) für das Team Grüne Insel, die grüne Oasen im städtischen Grau etablieren möchten. Mit den Studierenden Nives Cvetnic (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), Rabea Holtstiege (Duale Hochschule Baden-Württemberg), Klaudia Andres und Moreno Contieri wurden auch zwei Studierende der Hochschule der Medien beim BWIdee Demodayx prämiert!Gute Nachrichten für alle Studierenden
Das Projekt geht im Sommersemester 2026 in die zweite Runde! Ab 15.04 startet die zweite Runde der Vortragsreihe und damit auch der Startschuss für die Ideenentwicklung für den zweiten Demoday (voraussichtlich im Oktober 26). Die Registrierung ist aktuell für beide Bestandteile geöffnet. Weitere Infos beim Startup Center Generator oder auf der Website: https://www.bwidee.orgDieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.