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Design for happiness

(Raum: i010)

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Beschreibung

Kann es das Ziel von Produkten, Systemen oder Dienstleistungen sein, Menschen glücklich zu machen und zu einem guten Miteinander anzuregen? Auf welcher Basis müssen solche Produkte gestaltet werden? Wie könnten solche Produkte aussehen? Mit diesen Fragen haben wir uns wir uns im Rahmen der Lehrveranstaltung Design for Happiness beschäftigt. Dafür haben wir Positive Psychologie und Gestaltung zusammengebracht. Die Positive Psychologie (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000) ist ein moderner Zweig innerhalb der
psychologischen Forschung, dessen Ideen und Denkweisen sich zunehmend in der Wissenschaft, aber auch im Alltagsleben, zum Beispiel in Form von Dankbarkeitstagebüchern, ausbreiten. Die Positive Psychologie beschäftigt sich mit den positiven Aspekten des Lebens (Wohlbefinden, Freude, Zufriedenheit,
Hoffnung, Optimismus etc.), mit positiven individuellen Ressourcen (Spiritualität, Weisheit,
Mut, Zielstrebigkeit etc.) und mit einem guten Zusammenleben (Toleranz, Gemeinschaft, Verantwortung etc.). Die Basis unserer Veranstaltung war das PERMA-Modell von Martin Seligman (Seligman, 2011). Seligman beschreibt mit seinem PERMA-Modell die Elemente von Wohlbefinden (Seligman, 2011): Positive Emotions, Engagement, Relationships, Meaning, Accomplishment. Wir verfolgten einen erlebnisorientierten Gestaltungsansatz (Hassenzahl et al., 2013) und haben deshalb analysiert, wie konkrete Erlebnisse in den jeweiligen PERMA-Bereichen aussehen. Dafür haben wir eine große Menge an positiven Erlebnissen gesammelt und analysiert. Das Ergebnis war eine Sammlung an ersten Erlebniskategorien (Zeiner, Burmester, et al., 2018) für jede PERMA-Dimension. Erlebniskategorien beschreiben wiederholt auftretende positive Erlebnisse in einem bestimmten Kontext. Gemeinsam erforschen wir also, wie und unter welchen Umständen sich im Alltag freudige Momente, Sinn und Flow zeigen und wodurch sich alltägliche positive Erlebnisse von Beziehungen und Zielerreichung auszeichnen. Mit diesen Kategorien und dem Wissen über die Erlebnisse sind wir dann in den Gestaltungsprozess eingestiegen und haben mit Hilfe des Scenario-based Designs (Rosson & Carroll, 2002) Gestaltungskonzepte
für einen spezifischen Kontext entwickelt, welche dann als Prototypen in Form von Szenarien und Skizzen umgesetzt wurden. Auf der Media Night stellen wir unsere Erkenntnisse vor und zeigen, welche Ideen wir hatten um mehr Glück in den Alltag zu bringen.

Team

Sophia Friedl, Emese Györffy, Linda Haller, Alina Harein, Christina Haspel, Simone Helmer, Karina Hilbig, Paul Hildebrandt, Jan-Lucas Honea, Phasit Keck, Magdalena Laib, Marlena Mast, Naomi Mohrland, Ekaterini Raptopoulou, Emil Roll, Louisa Schulze, Gesche Timm, Carla Vogt, Yi Wang

Betreuer*Innen

Christina Haspel, Magdalena Laib

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