Blended Intensive Programmes (BIPs)
Internationale Zusammenarbeit als Lehrformat
Die Hochschule der Medien setzt seit 2023 verstärkt auf Blended Intensive Programmes (BIPs) im ERASMUS-Raum. Als kompaktes, hybrides Lehrformat verbinden BIPs internationale Zusammenarbeit mit einer intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung vor Ort und gehören inzwischen zu einem festen Bestandteil der internationalen Lehrentwicklung an der HdM.
Im Bereich Design und Medien haben sich mehrere BIPs etabliert, die internationale Perspektiven gezielt in die Lehre integrieren. Dazu zählt unter anderem die International Creative Design Challenge (ICDC), die von Prof. Bettina Tabel gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Wittenzellner konzipiert und betreut wird. Ergänzt wird das Angebot durch das BIP „Portrait of Change“ im Studiengang Audiovisuelle Medien, das sich mit den gestalterischen Folgen des Klimawandels auseinandersetzt, sowie durch das „Game Jam“ aus dem Studiengang Mobile Medien, das im Rahmen des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart stattfindet.
BIPs bringen jeweils mehrere Partnerhochschulen aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammen. Für Studierende und Lehrende entsteht so ein gemeinsamer Arbeitsraum, in dem unterschiedliche gestalterische Ansätze, kulturelle Perspektiven und fachliche Schwerpunkte aufeinandertreffen. Internationale Zusammenarbeit wird dabei nicht als Zusatz, sondern als integraler Bestandteil der Lehre verstanden.
Lernen im internationalen Kontext
Ein Blended Intensive Programme bietet Euch die Möglichkeit, internationale Zusammenarbeit in einem überschaubaren, aber intensiven Lehrformat zu erleben. Ihr arbeitet in kurzer Zeit gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen europäischen Ländern an konkreten gestalterischen Fragestellungen – mit unterschiedlichen Perspektiven, Arbeitsweisen und kulturellen Hintergründen.
Dabei geht es nicht um klassische Auslandserfahrung, sondern um gemeinsames Arbeiten an realen Entwurfsaufgaben. Ihr diskutiert Gestaltung im internationalen Kontext, entwickelt Konzepte, trefft Entscheidungen und reflektiert, wie Design unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen funktioniert. Die Arbeitssprache ist Englisch, die Auseinandersetzung fachlich und gestalterisch anspruchsvoll.
Was Euch das BIP ermöglicht
Ein BIP ermöglicht Euch, über den eigenen Studiokontext hinauszudenken, neue Arbeitsweisen kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig erwerbt Ihr ECTS-Punkte und erweitert Eure gestalterische Perspektive wie Kompetenzen, die für eine zunehmend global vernetzte Designpraxis relevant sind.