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Sabiha Ghellal erneut Vorsitzende der Hauptjury des Deutschen Computerspielpreises

Mit dem Preis werden die besten Computer- und Videospiele ausgezeichnet

Am 29. April 2026 werden beim Deutschen Computerspielpreis (DCP) zum 18. Mal die besten Games aus Deutschland und die kreativen Köpfe dahinter geehrt. Hochrangige Fach- und Hauptjurys wählen sie in insgesamt 15 Kategorien aus. Jury-Vorsitzende ist 2026 erneut Prof. Dr. Sabiha Ghellal von der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM).

Der DCP ist der wichtigste Preis für die deutsche Games-Branche und wird seit 2009 verliehen. Damit zeichnen der Verband der deutschen Games-Branche game, das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und die Stiftung Digitale Spielekultur die besten Computer- und Videospiele aus. Nach Aspekten wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß sowie kulturellem und pädagogischem Anspruch wählen die Jurys die besten Spiele aus. Prof. Dr. Sabiha Ghellal freut sich auf die neue Wettbewerbsrunde. Als Jury Chair ist es ihr besonders wichtig, Transparenz im Auswahlprozess, Fairness in der Diskussion und ein gemeinsames Werteverständnis sicherzustellen. Entscheidend sei dabei, den Blick stets auf das zu richten, was jedes Genre in seiner Eigenart auszeichnet. Ghellal möchte eine Atmosphäre schaffen, die offene Kommunikation ermöglicht und gleichzeitig effiziente, zeitnahe Entscheidungsprozesse unterstützt.

HdM-Professorin Dr. Sabiha Ghellal, Dorothee Bär (Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt) und Felix Falk (Geschäftsführer game – Verband der deutschen Games-Branche) bei der Preisverleihung 2025, Foto: dcp Franziska Krug

Gestaltung und Erforschung interaktiver Designs

Dr. Sabiha Ghellal ist Professorin für Experience und Game Design an der HdM, wo sie im Studiengang Mobile Medien lehrt und forscht. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung und Erforschung interaktiver Designs - mit einem besonderen Fokus auf digitale Spiele, Mixed-Reality-Anwendungen und transmediales Storytelling. Als Gründungsmitglied des Instituts für Games der HdM und ehemalige Kuratorin der „Game Zone" auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart engagiert sie sich aktiv in verschiedenen gemeinnützigen Initiativen zur Förderung der Games-Branche in Deutschland. Mit der Glasgow School of Arts (Großbritannien) entwickelt sie ein Doktorandenprogramm mit dem Ziel, die Forschung im Bereich Game Design voranzutreiben und gesellschaftliche Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität und Umweltschutz anzugehen.

Preisverleihung im April

Die Sieger der meisten Kategorien werden in einem zweistufigen System ermittelt. Zunächst beraten Fachjurys über die Nominierungen in allen Kategorien, bevor die Hauptjury aus diesen Nominierungen die Gewinner kürt. In den Kategorien „Bestes Deutsches Spiel", „Bestes Internationales Spiel" und „Sonderpreis der Jury" ermittelt die Hauptjury die Gewinner aus der Gesamtheit aller eingereichten Spiele und Sonderpreis-Anwärter. Entwickler, Publisher, aber auch Schüler, Studierende und Nachwuchsentwickler können sich am DCP beteiligen.