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Die wichtigsten Sucheinstiege

Hinweis: Diese Seite enthält zuerst eine ausführliche Übersicht. Wenn Sie einen schnellen und einfachen Einstieg suchen, springen Sie direkt zur einfachen Version.

Am Anfang jeder thematischen Suche steht die Klärung von Begriffen und Definitionen. Als Einstieg sind hier Nachschlagewerke und Fachwörterbücher geeignet.
Es gibt nicht nur die Wikipedia :-) Obwohl vor allem die Literaturangaben bei den Wiki-Artikeln oft einen guten Einstieg bieten.

Wichtig ist aber nicht nur was man sucht, sondern auch die Ab- und Eingrenzung, also das was man nicht sucht! Eine solche Eingrenzung kann zeitlicher, formaler und vor allem inhaltlicher Natur sein. Auch fremdsprachige Begriffe sollten eventuell bedacht werden.

Zur Klärung wissenschaftlicher Fachtermini und Schlagwörter ist auch ein Einstieg über den hauseigenen Katalog (WebPac) zu empfehlen. Eventuell wollen Sie Ihre Suche um statistische Daten ergänzen, auch hier bietet die HdM Bibliothek verschiedene Zugänge an.

Künstliche Intelligenz, ChatGPT, AI-Systeme ...

ChatGPT kann bei sinnvoller Fragestellung und gutem Prompting sehr hilfreich sein. Fragen Sie die KI zum Beispiel nach passenden Suchbegriffen zu Ihrem Thema. Natürlich ist jeder KI genauso zu misstrauen wie jeder anderen Quelle auch. KI-Ergebnisse brauchen immer zusätzliche wissenschaftliche Überprüfung. Lassen Sie sich nicht durch KI-Halluzinationen täuschen und verifizieren Sie immer selbst.

Wenn Sie sich generell über die Möglichkeiten moderner KI-Modelle informieren wollen, können Sie sich zum Beispiel auf der LLM-Literacy-Seite des Karlsruher KIT umschauen. LLM steht dabei für Large Language Model. Auch der Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) ist ein guter Einstieg. Angeboten werden Schulungsvideos und Folien.

Das Thema KI / AI entwickelt sich sehr dynamisch und es gibt nicht nur generative Systeme wie ChatGPT. Spezielle KI-Recherchetools wie zum Beispiel Perplexity, Research Rabbit, Semantic Scholar und Scispace bieten weitere KI-basierte Möglichkeiten zur Recherche und Textanalyse. Interessant in diesem Zusammenhang sind auch KI-Detektoren und Plagiatsprüfer. Natürlich sind diese nicht zu 100% verlässlich und noch lange nicht juristisch beweiskräftig. Wie diese Tools funktionieren, können Sie am Beispiel von QuillBot oder Plagiarism Detector testen.

Ausblick: KI unterstützte Recherche wird zunehmend die konventionelle Recherche in einzelnen Katalogen und Datenbanken ablösen. Schon jetzt findet man auf Recherche-Oberflächen z.B. immer mehr Angebote zur Suche in "natürlicher Sprache"  so auch in der aktuellen Version des RDS Systems.

Selbststudium mit HelpBW – Portfolio für Recherche-, Informations- und Schreibkompetenzen

Mit helpBW können Sie Recherche und wissenschaftliches Schreiben im Selbststudium lernen. HelpBW ist ein umfassendes hochschulübergreifendes E-Learning-Angebot des Landes zum Erwerb von wissenschaftlichen Recherche-, Informations- und Schreibkompetenzen. Es wird unter Federführung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Kooperation mit weiteren baden-württembergischen Hochschulen entwickelt. Das Portfolio umfasst vier eigenständige Onlinekurse. Zielgruppe sind Studierende, die im Selbstlernverfahren die notwendigen Fertigkeiten im Bereich Recherche-, Informations- und Schreibkompetenzen erwerben können. Es gibt verkürzte Crashkurse und auch ausführliche Onlinekurse.

WebPac – der Katalog der HdM Bibliothek

Der Katalog der HdM-Bibliothek umfasst das gesamte Angebot der HdM-Bibliothek: ca. 70.000 Monografien, ca. 1.000 Zeitschriften, ca. 60.000 lizenzierte E-Books, über 3500 Filme und 7000 Online-Video-Tutorials. Der hauseigene Katalog eignet sich auch hervorragend zur Klärung von Begrifflichkeiten und Schlagworten. Fachzeitschriftenaufsätze finden Sie hier nicht, dafür brauchen Sie Fachdatenbanken.

Tipp: Sollte aufgrund von Wartungsarbeiten eine Störung des Katalogs vorliegen, können Sie auf den SWB als Ersatzkatalog ausweichen.

HdM Resource Discovery System (RDS) – die Metasuche

Das HdM Resource Discovery System ist ein Meta-Suchportal, mit dem man schnell mit einer einzigen Suchanfrage den gesamten physischen und digitalen Bibliotheksbestand inklusive der lizenzierten Fachaufsätze aus den wichtigsten Datenbanken recherchieren kann. Diese Metasuche geht weit über die Möglichkeiten einer einfachen Katalogrecherche im WebPac hinaus, da eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen eingebunden wird. Der Suchvorgang erfolgt iterativ: Durch Filter wie Erscheinungsdatum, Art der Quellen, Inhaltsanbieter oder Thema lässt sich die Treffermenge schrittweise dem exakten Recherchewunsch annähern. Weitere Details finden Sie auf unserer RDS-Infoseite.

Wenn Sie sich außerhalb des Hochschulnetzes befinden, bekommen Sie die Meldung „Sie befinden sich nicht innerhalb der IP-Range der HdM Stuttgart“. Wenn Sie auf diese Meldung klicken, können Sie sich per Shibboleth anmelden.

Datenbanken – DBIS

Über das Datenbankinformationssystem DBIS sind tausende Fachdatenbanken in allen Fachgebieten nachgewiesen. Neben spezifischen Faktendatenbanken sind vor allem Fachzeitschriftenaufsatzdatenbanken wichtig, die zur Recherche von Fachaufsätzen dienen. Es gibt Referenzdatenbanken, die bibliographische Daten und meist eine Weiterverlinkung und Bestandsabfrage anbieten, aber auch Volltextdatenbanken, die den direkten Aufruf digitaler Volltextaufsätze ermöglichen. Achtung: In der DBIS-Oberfläche suchen Sie nicht nach Fachaufsätzen, sondern thematisch nach passenden Datenbanken.

Google Scholar

Eine Google-Suche kann zum Einstieg in ein Thema hilfreich sein. Man sollte allerdings die Grenzen kennen, zum Beispiel das Invisible Web und Deep Web. Besser für wissenschaftliche Literatur ist Google Scholar. Google Scholar ist eine Suchmaschine, die das Internet nach wissenschaftlicher Literatur durchsucht. Angezeigt werden Ergebnisse zu digitalen Veröffentlichungen und teilweise auch zu gedruckten Publikationen. Beim Zugriff auf lizenzierte Angebote muss man sich in der Regel mit der HdM-Kennung über Shibboleth authentifizieren. Weitere Infos zu Google Scholar an der HdM.

E-Books – digital statt im Regal

Alle von der Bibliothek angebotenen E-Books sind im WebPac-Katalog recherchierbar. Die Anmeldung von außerhalb der HdM läuft über das Shibboleth-Verfahren. Achtung: Wenn Sie direkt über die Plattformen unserer E-Book-Anbieter gehen, sehen Sie nicht nur die Titel, die wir lizenziert haben. Außerdem kann es Schwierigkeiten bei der nachträglichen Anmeldung geben. Steigen Sie deshalb am besten immer über den WebPac ein und starten Sie die E-Books von dort.

Lexika und Nachschlagewerke

Wenn Sie Definitionen und Worterklärungen brauchen, finden Sie weitere Infos auf unserer Seite Enzyklopädien und Nachschlagewerke.

E-Journals & Fachzeitschriften

Lokale HdM-Bestände, sowohl in digitaler als auch in gedruckter Form, sind im HdM-Katalog (WebPac) recherchierbar. Gesamtbestände an Zeitschriften in deutschen Bibliotheken lassen sich in der EZB und der ZDB recherchieren. Achtung: Weder EZB noch ZDB dienen der inhaltlichen Aufsatzsuche. Sie zeigen nur Besitz- und Lizenznachweise zu einzelnen Zeitschriftentiteln. Auch der WebPac dient nur der Suche nach lizenzierten HdM-Zeitschriftentiteln und nicht nach einzelnen Aufsätzen.

Fachzeitschriftenaufsätze

Fachaufsätze und Artikel aus Fachzeitschriften spielen im wissenschaftlichen Diskurs eine große Rolle und bieten viele Vorteile: Sie sind durch kürzere Publikationsintervalle oft aktueller als Bücher. Außerdem gibt es viele Aufsätze zu sehr spezifischen Themen, über die es keine eigenen Bücher gibt. Fachaufsätze bieten meist auf wenigen Seiten einen kompakten Einstieg in einen Themenbereich. Gute Fachaufsätze enthalten außerdem einen guten Quellen- und Literaturanhang zum Weiterlesen und Weiterrecherchieren.

Nachgewiesen werden Fachaufsätze in sogenannten Fachdatenbanken. Einen Überblick gibt das Datenbankinformationssystem DBIS. Ein guter Einstieg ist auch das RDS-System, das eine Metasuche über Kataloge und lizenzierte Datenbanken der HdM bietet. Beim ersten Einstieg kann auch Google Scholar helfen, sollte aber nicht das einzige Recherchemittel bleiben.

Statistische Daten

Als Nutzerin oder Nutzer der HdM-Bibliothek haben Sie Zugriff auf verschiedene statistische Datenbanken. Das größte Angebot finden Sie bei Statista. Weitere statistische Datenbanken finden Sie über DBIS.

Regionale & überregionale Kataloge

Für die Suche außerhalb der HdM eignen sich das Bibliotheksportal Region Stuttgart, der Karlsruher Virtuelle Katalog und der SWB-Katalog.

Publikationen der HdM

Hochschulschriften und Abschlussarbeiten sind im Print über den Katalog und online auf dem Volltext-Server der Bibliothek recherchierbar: HdM-ePub.

Tages- und Wochenzeitungen und Magazine

Über das Presse-Portal in der Datenbank WISO hat man Recherchezugriff auf viele nationale und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Dazu gehören unter anderem Die Zeit, Die Welt, die NZZ, der Wirtschaftsteil der FAZ, Südwestpresse, taz, Wirtschaftswoche, Spiegel und Focus. Über das SZ Library Archiv haben HdM-Angehörige zudem im Netz der HdM Zugriff auf das digitale Angebot der Süddeutschen Zeitung, inklusive der Inhalte der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten.

PressReader ist ein Online-Portal mit Zugang zu vielen internationalen, nationalen und regionalen Zeitungen und Magazinen. Die Inhalte sind im Originallayout verfügbar, können im Volltext durchsucht, angehört und teilweise übersetzt werden.

Literatursuche mit Citavi

Wer mit der Literaturverwaltungssoftware Citavi arbeitet, hat zugleich ein Recherche-Tool zur Verfügung. Hier lassen sich viele freie Bibliothekskataloge und Datenbanken für eine direkte Suche einbinden. Die Ergebnisse kann man dann schnell ins eigene Projekt übernehmen. Achtung: Citavi unterstützt kein Shibboleth. Der Zugriff auf HdM-lizenzierte Datenbanken ist nur im WLAN / Eduroam möglich.

Die wichtigsten Wege zur Recherche – einfache Version

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen noch einmal kurz und leicht verständlich zusammengefasst.

Am Anfang jeder Recherche sollte man zuerst klären: Worum geht es eigentlich genau?

Hilfreich sind:  Lexika, Enzyklopädien und Fachwörterbücher und die Wikipedia

Wichtig ist aber nicht nur was man sucht, sondern auch: was man nicht sucht.

Man sollte die Suche deshalb eingrenzen: z.B.zeitlich (nur aktuelle Quellen, vor 1995 etc.),

  • thematisch, sprachlich (dt. engl. etc.),  nach Medienart (Film, Buch, Fachaufsatz etc.  
     

Auch englische Suchbegriffe können hilfreich sein.


Künstliche Intelligenz (KI) und ChatGPT

ChatGPT kann bei der Recherche sehr hilfreich sein – wenn man gute Fragen stellt.

Hilfreich ist zum Beispiel:

  • nach passenden Suchbegriffen fragen
  • nach Schlagwörtern suchen
  • sich Themen erklären lassen

Infos zum Thema Prompting finden Sie hier: Einführung ins Prompting.

Aber Vorsicht: KI kann Fehler machen oder Informationen erfinden. Diese sogenannten KI-Halluzinationen müssen immer überprüft werden.

Nutzen Sie KI deshalb nur als Unterstützung – nicht als sichere Quelle.

Weitere Infos zu modernen KI-Systemen:

Weitere KI-Recherchetools:

KI-Detektoren und Plagiatsprüfer:


HelpBW – Recherche und Schreiben lernen

HelpBW ist ein kostenloses Online-Lernangebot für Studierende.

Dort lernen Sie:

  • wissenschaftlich recherchieren
  • Quellen bewerten
  • wissenschaftlich schreiben

Es gibt kurze Crashkurse und ausführliche Onlinekurse.


WebPac – Der Katalog der HdM-Bibliothek

Der WebPac-Katalog enthält:

Der Katalog eignet sich gut, um Begriffe zu klären, Schlagwörter zu finden und Literatur zu suchen.

Wichtig: Einzelne Fachaufsätze findet man dort meist nicht. Dafür braucht man Datenbanken.


HdM Resource Discovery System (RDS)

Das RDS ist eine große Suchmaschine der HdM-Bibliothek.

Mit einer einzigen Suche findet man:

  • Bücher
  • E-Books
  • Fachaufsätze
  • Datenbankinhalte

Die Ergebnisse können gefiltert werden, zum Beispiel nach Erscheinungsjahr, Thema oder Quellenart.


Datenbanken – DBIS

Über das DBIS finden Sie wissenschaftliche Datenbanken.

Dort sucht man nicht direkt nach Artikeln, sondern nach passenden Datenbanken zu einem Thema.


Google Scholar

Google Scholar ist die wissenschaftliche Version von Google.

Dort findet man wissenschaftliche Artikel, Bücher, Studien und Abschlussarbeiten.

Weitere Infos: Google Scholar an der HdM.


E-Books

Alle E-Books der HdM-Bibliothek finden Sie im WebPac-Katalog.

Der externe Zugriff läuft über Shibboleth.

Tipp: Starten Sie E-Books am besten immer direkt über den WebPac-Katalog.


Fachaufsätze und Fachzeitschriften

Fachaufsätze sind für wissenschaftliches Arbeiten besonders wichtig.

Sie sind oft aktueller als Bücher, sehr spezialisiert, kurz und kompakt und gut zum Einstieg in ein Thema.

Gefunden werden Fachaufsätze über:


Statistische Daten

Über die HdM-Bibliothek haben Sie Zugriff auf verschiedene Statistik-Datenbanken.

Besonders wichtig: Statista.

Weitere Statistikdatenbanken finden Sie über DBIS.


Zeitungen und Magazine

Über die Datenbank WISO haben Sie Zugriff auf viele Zeitungen und Magazine.

Außerdem bietet PressReader Zugriff auf viele internationale Zeitungen und Magazine.


Literaturverwaltung mit Citavi

Mit Citavi können Sie Literatur sammeln, Quellen verwalten, Zitate speichern und direkt in Datenbanken suchen.

Wichtig: Citavi unterstützt kein Shibboleth. Der Zugriff auf manche HdM-Datenbanken funktioniert deshalb nur im Hochschulnetz oder über Eduroam.