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Games hautnah erleben

HdM auf der GameZone des ITFS Stuttgart

Wie entstehen Games von morgen? Auf der GameZone des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart (ITFS) geben Studierende der Hochschule der Medien (HdM) spannende Einblicke in ihre Projekte. In der Staatsgalerie Stuttgart können Besucherinnen und Besucher Entwicklungen der Games-Branche nicht nur entdecken, sondern direkt selbst erleben.

Vom 06. bis zum 10. Mai wird die Staatsgalerie Stuttgart erneut zum Treffpunkt für Games, Animation und interaktive Medien. Die GameZone, Teil der Animated Week rund um das ITFS, verbindet kreative Projekte mit neuesten technologischen Entwicklungen und lädt dazu ein, digitale Spielwelten aktiv zu erkunden. Auch die HdM ist wieder mit eigenen Projekten vertreten. Im Rahmen der „GameZone Extended“ präsentieren Studierende ihre Arbeiten und zeigen, wie vielfältig Game Design heute gedacht wird.

Diese und andere Games können auf der GameZone gespielt werden (Foto: Projektteams).

Vielfältige Spielwelten aus der HdM

Die Bandbreite der ausgestellten Games reicht von Virtual-Reality-Erlebnissen bis hin zu klassischen Spielprinzipien mit neuen Ideen. Im VR-Dungeon-Crawler „Amina Tua“ bewegen sich Spielende durch eine Welt, die das eigene Innere widerspiegelt. Während sie gegen Kreaturen kämpfen und Aufgaben lösen, setzen sie nach und nach Fragmente ihrer verlorenen Erinnerungen zusammen. Im „Gras Simulator“ gestalten Spielende mit verschiedenen Werkzeugen wie Sichel und Sense ihren eigenen Rasen und bringen ihn in die gewünschte Form.

Kooperation steht im Mittelpunkt von „Depths of Heritage“: Zwei Spielende erkunden gemeinsam eine verfluchte Mine. Während eine Person sich durch die dunklen Gänge bewegt, unterstützt die andere aus einem Kontrollraum heraus mit Karten und Informationen.

Deutlich humorvoller geht es in „Hennen Rennen 3D“ zu. Bis zu vier Spielende treten als Hühner in einem rasanten Rennen gegeneinander an und nutzen verschiedene Items, um sich Vorteile zu verschaffen. Mit „Train Hex“ wird logisches Denken gefragt. Ziel des Puzzle-Games ist es, durch geschicktes Drehen und Verschieben von Feldern eine durchgehende Zugstrecke zu bauen. Auch erzählerische Ansätze sind vertreten: In „The Curse of Lady Evilart“ lösen Spielende als Detektiv Rätsel in einer verfluchten Villa und decken nach und nach die Geschichte hinter dem Fluch auf. 

Vorgestellt werden außerdem die Spiele, die HdM-Studierende in Kooperation mit Partnerhochschulen aus Irland, Belgien und Finnland während eines „Game Jams“ entwickelt haben.

Einblicke in Entwicklung und Ideen

Neben dem Ausprobieren der Games bietet die GameZone auch Raum für Austausch. In „Game Talks“ geben Studierende Einblicke in ihre Entwicklungsprozesse und zeigen, wie aus ersten Ideen spielbare Konzepte entstehen. Besucherinnen und Besucher können die Spiele direkt vor Ort ausprobieren und erhalten Einblicke in unterschiedliche Ansätze von Storytelling, Gestaltung und Technik.

Autor/in

Anna Fetzer