254166a Ethik & Narrative Medienanalyse
| Zuletzt geändert: | 20.08.2026 / Heine |
| EDV-Nr: | 254166a |
| Studiengänge: |
Medienmanagement (Master), Prüfungsleistung im Modul Ethik & Narrative Medienanalyse
in Semester
1 2
Häufigkeit: W26/27 Unternehmenskommunikation (Master), Prüfungsleistung im Modul Ethik & Narrative Medienanalyse in Semester 1 2 Häufigkeit: W26/27 |
| Dozent: | Prof. Dr. Janna Heine |
| Link zur Veranstaltung / zum E-Learning-Kurs: | https://moodle.hdm-stuttgart.de/course/view.php?id=23199 |
| Sprache: | Deutsch |
| Art: | - |
| Umfang: | 2 SWS |
| ECTS-Punkte: | 5 |
| Workload: | 5 ECTS = 150 Zeitstunden |
| Prüfungsform: | |
| Bemerkung zur Veranstaltung: | ÜGR: Studierende, die 254163 erbracht haben, dürfen 254166 nicht erbringen. Deutsch |
| Beschreibung: | Seit einigen Jahren häufen sich in europäischen und US-amerikanischen Film- und Serienproduktionen, die das Judentum bzw. jüdische Lebenswelten in den Blick rücken. Nur exemplarisch seien an der Stelle die Netflix-Serien "Unorthodox" (2019) und "Nobody Wants This" (2024), die ARD-Serie "Die Zweiflers" (2024) oder der US-amerikanische Spielfilm "Shiva Baby" (2020) genannt. Wir nehmen die Entwicklung zum Anlass und fragen: Wie wird jüdisches Leben iim Film erzählt und dargestellt? Welche narrativen und formal-ästhetischen Mittel prägen diese Darstellungen und welche ethischen Fragen sind damit verbunden? Das Seminar widmet sich der Analyse audiovisueller Erzählungen jüdischen Lebens und legt den Schwerpunkt auf zeitgenössische Werke. Im Mittelpunkt stehen sowohl narrative Strategien als auch filmische Gestaltungsmittel: Wir untersuchen, welche Perspektiven auf jüdische Lebenswelten eröffnet werden, welche Bilder und Erzählmuster entstehen und welche normativen Vorstellungen von „Jüdischsein“ dabei vermittelt bzw. dekonstruiert werden. Dabei setzen wir uns nicht nur, aber auch mit antisemitischen Stereotypen und Narrativen auseinander, deren Kulturgeschichte von der Antike bis in die heutigen sozialen Medien reicht. Inhaltlich knüpft das Seminar an das Thema der großen Landesausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg unter dem Motto „Jüdisches Leben: Mittendrin“ an. Ausgehend davon begeben wir uns auf die Suche nach audiovisuellen Formaten, die jüdische Gegenwart und Geschichte in ihrer Vielschichtigkeit sichtbar machen und fragen kritisch, ob es den Filmen gelingt, jüdisches Leben als selbstverständlichen Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit und differenziert darzustellen. Wichtiger Hinweis: Im Sommersemester 2027 gibt es die Möglichkeit im Rahmen eines Masterprojekts an einer Kooperation mit dem Haus der Geschichte teilzunehmen. Geplant ist eine von Studierenden kuratierte Filmreihe zum Thema „Jüdisches Leben“, die im Juni 2027 im Kino des Haus der Geschichte als Rahmenprogramm zur Ausstellung öffentlich zu sehen sein wird. Studierende, die das Masterprojekt im Sommersemester belegen wollen, sollten im Idealfall an der Vorlesung im Wintersemester teilnehmen. Weitere Infos: Die Kursorganisation findet über Moodle statt. Das Seminar ist anrechenbar für das Zertifikat "Ethikum". |
| Literatur: |
Die Literatur und die zu sichtenden Filme werden im Rahmen der Vorlesung bekanntgegeben.
Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek. |
| Internet: | https://www.hdgbw.de/ausstellungen/juedisches-leben-mittendrin/ |