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Veranstaltungsbeschreibung

180331b Analoge Produktionsverfahren

Zuletzt geändert:17.11.2025 / Hodrius
EDV-Nr:180331b
Studiengänge: Integriertes Produktdesign (Bachelor, Zulassung ab WS 17/18) , Prüfungsleistung im Modul Produktionsverfahren in Semester 3
Häufigkeit: immer
Dozent: Manuel Hodrius
Sprache: Deutsch
Art: -
Umfang: 3 SWS
ECTS-Punkte: 3
Workload: 3 ECTS = 90h Echtzeit (rechnerische Semesterdauer: 15 Wochen)

45h Vorlesungsteil und Übungen 3 SWS
30h Vor- und Nachbereitung der Übungen
15h Erstellung einer Dokumentation
Prüfungsform:
Beschreibung:

Diese Veranstaltung bildet den praktischen Anwendungsteil des Moduls Produktionsverfahren und implementiert die theoretischen Inhalte aus 180331a in einem hands-on Planspiel. Studierende erarbeiten sich durch ein praktisches Projekt ein tiefes Verständnis für Produktionsprozesse, indem sie ein existierendes Produkt mittels Reverse Engineering analysieren, und in cross-funktionalen Teams eine funktionsfähige Montagelinie aufbauen.

Der Fokus auf physische, manuelle Montageprozesse ermöglicht es, Fertigungsprozesse greifbar zu machen und die Auswirkungen von Design-Entscheidungen unmittelbar zu erfahren. Studierende übernehmen dabei verschiedene Rollen aus der Industrie und erleben authentische cross-funktionale Zusammenarbeit.

Einordnung in das Lernziel des Studiengangs

Das Planspiel adressiert direkt das Kernziel des Studiengangs: durch experiential learning die Lücke zwischen Design-Ausbildung und Manufacturing-Praxis zu schließen. Studierende entwickeln nicht nur Design for Manufacturing (DfM) Wissen, sondern vor allem das essentielle "interrelated mindset", also das Verständnis dafür, wie verschiedene Stakeholder im Produktentwicklungsprozess zusammenwirken und wie eigene Entscheidungen andere Bereiche beeinflussen.

Kernkompetenzen und Lernziele

  • Reverse Engineering und Produktanalyse
  • Entwicklung von Design-Verbesserungen unter Berücksichtigung von Manufacturability und User Experience
  • Qualitätssicherung
  • Planung und Aufbau einer funktionsfähigen Montagelinie
  • Cross-funktionale Kollaboration
  • Wöchentliche Team Meetings mit Progress Updates und Round-Table Discussions

Methodischer Ansatz

Studierende werden in funktionale Teams aufgeteilt und arbeiten über das Semester an einem gemeinsamen Ziel: dem Aufbau einer funktionsfähigen Assembly Line für ein Produkt.

Wöchentliche Core Meetings schaffen eine kontinuierliche Feedback-Struktur. Dabei präsentieren die Teams ihren Fortschritt, teilen Erfahrungen und diskutieren gemeinsame Herausforderungen.

English Title: Analog Production Methods
English Abstract:

This course forms the practical application component of the Production Methods module, implementing theoretical content from 180331a through a hands-on simulation game (Planspiel). Students develop deep understanding of production processes through experiential learning by reverse-engineering an existing product, building a functional assembly line, and operating it in cross-functional teams.

The focus on physical, manual assembly processes makes manufacturing processes tangible and allows students to directly experience the impact of design decisions. Students assume various professional industry roles and experience authentic cross-functional collaboration.

The simulation replicates industrial manufacturing through structured role-playing, assigning students to key roles. Through systematic disassembly, students explore constraints related to manufacturing methods, materials, costs, and assembly processes.

Weekly core meetings provide consistent structure with progress updates, theoretical input, round-table discussions, and forward planning. The mock assembly line synthesizes all learning into a physical assembly process, applying lean manufacturing principles, cycle time optimization, and quality data collection in practice.