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Veranstaltungsbeschreibung

221221a Interface Culture

Zuletzt geändert:17.10.2025 / Kritzenberger
EDV-Nr:221221a
Studiengänge: Audiovisuelle Medien (Bachelor, 7 Semester), Prüfungsleistung im Modul Interface Culture in Semester 4 6 7
Häufigkeit: nur SS
Dozent: Prof. Dr. Huberta Kritzenberger
Sprache: Deutsch
Art: -
Umfang: 4 SWS
ECTS-Punkte: 4
Workload: Vorlesung:
15 Termine zu je 4 SWS = 45 Zeitstunden
Vor- und Nachbereitung:
15 Termine zu je 4 SWS = 45 Zeitstunden
Referaterstellung:
4 Tage zu je 8 Zeitstunden = 32 Zeitstunden
Gesamter Zeitaufwand (Workload) = 122 Zeitstunden
Inhaltliche Verbindung zu anderen Lehrveranstaltungen im Modul: 221220a Konzeption für Interaktive Medien
Prüfungsform:
Beschreibung: Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit neuen Formen von Interfaces, die durch Technologien wie Virtual/Augmented Reality oder Künstlicher Intelligenz entstehen. Diese Interfaces nutzen als „Natural User Interfaces“ unser vorhandenes Wissen und versprechen einfache Bedienbarkeit. Wir werden in der LV der Frage nachgehen, inwiefern dies tatsächlich zutrifft und wie Gestaltung dabei unterstützen kann. Wir werden in der Veranstaltung mit verschiedenen Typen von Interfaces und der Interaction mit ihnen beschäftigen, z.B. Mixed Realities, Tangibles, natürlichsprachliche Interfaces (Chatbot / Large Language Models) und Interaktion mit intelligenten User Interfaces. Gemeinsam ist all diesen Interfaces, dass sie auf dem Prinzip des Natural User Interfaces (NUI) beruhen. Dabei werden wir uns unter anderem auch mit verschiedenen Formen von User Interfaces beschäftigen, beispielsweise
    • Virtuelle Influencer*innen, die mit Hilfe von KI und 3D-Techniken insbesondere auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok agieren und oft eine menschlich wirkende Persönlichkeit haben. Wie ihre menschlichen Kolleg*innen üben sie durch ihre Inhalte und Kooperationen mit Marken einen wirtschaftlichen Einfluss aus und können mit ihren Followern interagieren.
    • Und verschiedenen anderen Formen virtueller Charaktere, wie virtuelle Schauspieler (wie Tilli Norwood), chatGPT als virtueller Chatbot in verschiedenen Rollen (bis hin zu Therapeut oder Partner)…
  • Gemeinsam ist diesen Schnittstellen, dass sie menschenähnlich erscheinen und mit ihnen in natürlicher Sprache kommuniziert wird. Darüber hinausgehend ist diesen Schnittstellen gemeinsam, dass sie über die Nutzung natürlicher Sprache hinausgehen und auch anderes menschliches Verhalten wie Emotionen in die Kommunikation mit einbezogen werden. Welche Aspekte der menschlichen Wahrnehmung und Psychologie spielen eine Rolle? Welche Gestaltungskonzepte stecken dahinter? Was bedeutet Co-Creation für produktive oder kreative Prozesse (z.B. artificial Imagination). Wie verändert künstliche Intelligenz die Rollen, Denkprozesse und das systemische Zusammenwirken von Mensch und Maschine?

    Dabei stehen in dieser Lehrveranstaltung medienwissenschaftliche Aspekte und Fragestellungen (psychologischen, soziologischen, gestalterischen etc.) im Vordergrund, die es erlauben, auf der Basis aktueller Forschung praxisrelevantes Gestaltungswissen abzuleiten.
    Literatur:

    Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben!



    Weitere Literatur finden Sie in der HdM-Bibliothek.