Skip to main content Skip to page footer

Hochschule der Medien lädt zur Fachtagung IDEepolis mit Verleihung des Medienethik-Preises META ein

Pressemitteilungen

Studentische Jury würdigt herausragende journalistische Beiträge aus Hörfunk und Fernsehen

Am 17. Juni 2026 veranstaltet das Institut für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart die jährliche Fachtagung IDEepolis. In diesem Rahmen werden zum 22. Mal herausragende Hörfunk- und Fernsehbeiträge mit dem Medienethik-Award META ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt der IDEepolis-Tagung stehen dieses Mal gesellschaftliche Veränderungen durch generative KI-Systeme und deren Einfluss auf Kommunikation, Kreativität und zwischenmenschliche Beziehungen. Unter dem Titel „Die verlockende Leichtigkeit der Künstlichen Intelligenz“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über Chancen, Risiken und das Transformationspotenzial von KI-Systemen. Themen wie Chatbots als soziale Begleiter, KI in der Arbeitswelt oder künstliche Intelligenz in Kunst und Medien werden aus ethischer, philosophischer und psychologischer Perspektive beleuchtet. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Hochschule der Medien lädt zur Fachtagung IDEepolis 2026 ein.

Zur Eröffnung begrüßen Prof. Dr. Boris Alexander Kühnle, Rektor der HdM, sowie Prof. Dr. Oliver Zöllner und Prof. Dr. Clarissa Henning vom IDE die Gäste. Anschließend eröffnet Prof. Dr. Petra Grimm die Fachtagung mit der Keynote „KI-Transformationen – ethische Perspektiven und digitale Mündigkeit“. Die zweite Keynote hält Prof. Dr. David J. Gunkel von der Northern Illinois University (USA). Er geht der Frage nach, ob das Schreiben im Zeitalter der künstlichen Intelligenz eine Zukunft hat („Does Writing Have a Future?“).

Weitere Vorträge drehen sich um „Kunst und Künstliche Intelligenz“, KI-Systeme als soziale Freunden, digitale Intimitäten und Beziehungen mit Chatbots sowie um Chancen und Risiken von KI in der Arbeitswelt.

Während der IDEepolis wird außerdem der Medienethik-Award META 2025/26 zum Thema „KI-Transformationen“ verliehen. Eine studentische Jury hat dafür journalistische Produktionen in den Kategorien Fernsehen und Audio ausgewählt, die ethische Fragestellungen in herausragender Weise differenziert behandeln und die gesellschaftliche Relevanz des Themenfelds verdeutlichen.

Über zwei Semester hinweg haben Studierende Beiträge aus Hörfunk und Fernsehen anhand eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs, der MediaCharta, analysiert und bewertet.

Die Laudatio für die beiden Preisträger übernehmen Ivona Cvjetkovic und Can Bilici aus dem META-Team, Moderatorin ist ihre Kommilitonin Eileen Beck.

Der Medienethik-Award META wurde 2003 von Prof. Dr. Petra Grimm ins Leben gerufen. Sie wird auf der diesjährigen Fachtagung geehrt und verabschiedet.

Wann?
Mittwoch, 17. Juni 2026, 10 bis 16 Uhr

Wo?
Hochschule der Medien, Nobelstraße 10a, 70569 Stuttgart, Raum S003