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Medienforschung neu gedacht

Master of Media Research
Pressemitteilungen

Hochschule der Medien entwickelt Master of Media Research weiter

Die Hochschule der Medien (HdM) entwickelt ihren forschungsorientierten Masterstudiengang Master of Media Research grundlegend weiter. Mit einer neuen Studienstruktur, zwei Vertiefungsrichtungen und einem stärkeren Fokus auf Internationalisierung bereitet der Studiengang künftig noch besser auf die Anforderungen moderner Medienforschung und wissenschaftlicher Karrieren vor.

Seit seiner Einführung im Jahr 2014 qualifiziert der Master of Media Research Studierende für eigenständige wissenschaftliche Arbeit und bereitet sie gezielt auf Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung sowie auf eine Promotion vor. Das Grundkonzept des Studiengangs hat sich bewährt und wurde von Studierenden sowie Lehrenden positiv bewertet. 

Zwei Vertiefungsrichtungen unter einem Dach

Kern der Neuausrichtung ist ein gemeinsamer Masterstudiengang mit zwei Vertiefungsrichtungen: „General Research in Media Studies” führt zum Abschluss Master of Arts und richtet sich an Forschungsinteressierte mit Projekten aus den Medien-, Sozial- und Kulturwissenschaften. „General Research in Media Science” wird mit Master of Science abgeschlossen. Hier beschäftigen sich Studierende mit informationstechnologischen sowie ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen. Wirtschaftswissenschaftliche Themen können, abhängig von ihrer fachlichen Ausrichtung, beiden Bereichen zugeordnet werden. Die Wahl der Vertiefungsrichtung erfolgt bereits über das ausgeschriebene Forschungsthema und bleibt während des Studiums bestehen. 

Mit dem zusätzlichen Master-of-Science-Abschluss möchte die HdM insbesondere Absolventinnen und Absolventen technisch orientierter Bachelorstudiengänge ansprechen. Prof. Dr. Christoph Kunz, Studiendekan des Masters of Media Research, betont die Vorteile dieser Spezialisierung: „Unsere Studierenden bringen sehr unterschiedliche fachliche Hintergründe und Forschungsinteressen mit. Mit der neuen Struktur geben wir ihnen mehr Möglichkeiten, ihr Studium passend zum eigenen Forschungsprojekt zu gestalten - fachlich, aber auch durch Praktika oder einem Auslandsaufenthalt.”

Mit zwei Vertiefungsrichtungen setzt der Master of Media Research künftig auf mehr Flexibilität sowie Internationalität. (Foto: HdM Stuttgart)

Mehr Flexibilität und internationale Perspektiven

Der Studiengang wird künftig auf vier Semester mit insgesamt 120 ECTS erweitert. Herzstück der neuen Struktur ist ein zusätzliches drittes Semester, das individuelle Schwerpunktsetzungen ermöglicht. Studierende können Wahlpflichtmodule aus anderen HdM-Masterstudiengängen oder von internationalen Partnerhochschulen belegen, ein Forschungspraktikum absolvieren oder einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt integrieren. Langfristig sollen dadurch auch Doppelabschlüsse mit internationalen Partnerhochschulen ermöglicht werden.

„Die neue Studienstruktur stärkt damit die fachliche Spezialisierung und die internationale Anschlussfähigkeit des Masterprogramms. Damit schafft sie mehr Flexibilität für unterschiedliche wissenschaftliche Karrierewege”, erläutert Kunz. 

Beitrag zur Forschungsstrategie der HdM

Im Mittelpunkt des Studiengangs steht das Prinzip des forschenden Lernens: Bereits vor Studienbeginn schreiben Professorinnen und Professoren konkrete Forschungsthemen aus, auf die sich Studieninteressierte bewerben. Während des Studiums entwicklen sie daraus Schritt für Schritt ein eigenständiges Forschungsprojekt und arbeiten eng mit den betreuenden Professorinnen und Professoren zusammen.

Auch Prof. Dr. Martin Engstler, Prorektor Forschung und Transfer, ist überzeugt vom Konzept: „Forschung lebt von unterschiedlichen Perspektiven und internationalem Austausch. Mit der Weiterentwicklung des Masters stärken wir die Forschung an der HdM nachhaltig. Der Studiengang verbindet exzellente wissenschaftliche Ausbildung mit aktuellen Forschungsprojekten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zur Positionierung der HdM als forschungsstarke Hochschule der angewandten Wissenschaften.”