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Von der Ideenfindung bis zum Pitch

Startup-Center

Hochschule der Medien entwickelt großes Update für Gründungs-Plattform „ASAP Academy“

Neue Videos und Challenges, digitale Tools sowie überarbeitete Inhalte: Diese Neuerungen sind Teil einer umfassenden Weiterentwicklung, welche das Startup Center der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart an der „ASAP Academy“ vornimmt. Ab dem 27. November 2026 richtet sich die Plattform noch stärker an Dozierende und deckt künftig den gesamten Gründungsweg ab – von der Ideenfindung bis zum Pitch.

Entwickeln, validieren, präsentieren: Seit fast neun Jahren ermöglicht die digitale ASAP Academy ihren Teilnehmenden, mit Hilfe von Praxis-Challenges eigene Geschäftsideen zu erarbeiten. Weiter enthält die Plattform diverse Materialien für Lehrende, darunter etwa Vorlesungsfolien, Arbeitsblätter oder auch Beispiel-Syllabi.

Ab dem 27. November geht die ASAP Academy mit einem umfassenden Update an den Start: Ab diesem Zeitpunkt erscheinen auf der Plattform nach und nach neue Inhalte, darunter zusätzliche Challenges zu den Themen Ideenfindung und Pitching, überarbeitete Skripte, neu gedrehte Erklärvideos sowie Quiz und ein KI-Bot. Die anstehende Modernisierung der ASAP Academy nimmt das Startup Center der Hochschule der Medien (HdM) vor, welches das Academic Startup Activation Program (ASAP) bereits seit seinem Start durchführt.

Bisher haben vorwiegend Studierende die ASAP Academy durchlaufen, welche ihre Startup-Ideen anschließend im Pitch-Wettbewerb ASAP Finale auf einer virtuellen Bühne präsentieren können. Mit den Neuerungen richtet sich die Plattform fortan verstärkt an Gründungslehrende, um die Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen für Dozierende flexibler und praxisnäher zu machen. Studierende und Lehrende können die neue ASAP Academy weiterhin ohne Vorwissen, jederzeit online sowie kostenfrei auf Deutsch und Englisch durchlaufen.

Am 27. November 2026 startet die ASAP Academy mit einem umfassenden Update und richtet sich noch stärker an Dozierende (Foto: HdM Stuttgart / Generator Startup Center)

Perspektiven von Lehrenden bildeten den Fahrplan

Um die Bedarfe an der Plattform zu ermitteln und zu verstehen, wie innovatives Unternehmertum aktuell in Baden-Württemberg gelehrt wird, interviewte das Startup Center 19 Dozierende aus diesem Bereich. „Die Gespräche mit den Lehrenden haben uns gezeigt, dass sie oft zu wenig Zeit haben, um die Inhalte in ihren Vorlesungen tiefgehend zu vermitteln“, erklärt Ulla Gilbert, Education Program Managerin für die ASAP Academy.

Die Lernplattform könne genau bei solchen Schwierigkeiten unterstützen: „Zum Beispiel können sich die Studierenden zuhause selbstständig durch die Aufgaben und Challenges der Academy arbeiten. Die gemeinsame Zeit in den Lehrveranstaltungen können sie dafür nutzen, das Gelernte anzuwenden und zu vertiefen“, führt Gilbert aus. Zudem könnten Dozierende bei der Vorbereitung ihrer Lehrformate auf die Materialien der Plattform zurückgreifen – etwa auf Vorlesungsfolien oder auch Arbeitsblätter.

Die Interviewauswertung zeigte überdies, dass die Mehrheit der Interviewten die ASAP Academy bereits kennt und die dortigen Materialien für ihre Lehrformate nutzt. Gleichzeitig wünschten die Lehrenden sich in fast allen Interviews zusätzliche Inhalte für die Lernplattform, etwa mehr Challenges oder Tests. Diese Wünsche dienten als Grundlage für die Optimierung der ASAP Academy.

 

Expertise aus Hochschulen und dem Startup-Ökosystem

ASAP ist ein Angebot der NXTGN-Landesinitiative, bestehend aus der Hochschule der Medien (HdM) und der Universität Stuttgart, unter dem Dach von NXTGN – der Startup Factory der deutschen Bundesregierung. Durch diese Zusammenarbeit bündelt das Projekt akademisch erprobte Inhalte aus den Hochschulen mit Praxis-Wissen aus dem NXTGN-Innovationskosmos. Das Land fördert über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg die Weiterentwicklung der ASAP Academy.

Ein Projektteam der HdM entwickelte ASAP auf Initiative von Prof. Dr. Nils Högsdal im Jahr 2018, um Studierende auf dem Weg von einer ersten Idee zum validierten Geschäftsmodell zu unterstützen. Ziel war es, 30 Hochschulteams in einer frühen Gründungsphase beim ersten Startup BW Summit zum Ende des Wintersemesters 2018/2019 die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen vor der Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin zu präsentieren. Bis heute haben sich über 2.000 Teilnehmende in der Academy registriert und je über 20 Teams nehmen jedes Semester am dazugehörigen Pitch-Wettbewerb ASAP Finale teil.